Er folgt damit auf Herbert Fürst aus Engerwitzdorf, der diese Funktion über neun Jahre lang innehatte und sein Amt als Bürgermeister zurückgelegt hat.
„Diese Funktion ist vielen besser als Bürgermeistersprecher bekannt. Mit Thomas Wolfesberger haben wir ein engagiertes und kompetentes Bindeglied zwischen den Ortschefs und unseren Interessensvertretern im Gemeindebund“, betonen ÖVP-Bezirksparteiobmann und Nationalratsabgeordneter Michael Hammer sowie Landtagsabgeordneter Josef Rathgeb.
Hammer verweist zudem auf die parteiinterne Unterstützung: „Der ÖVP-Bezirksparteivorstand hat bereits im Vorfeld einstimmig beschlossen, Thomas Wolfesberger für diese wichtige Aufgabe vorzuschlagen.“
Im Rahmen der Bürgermeisterkonferenz in Bad Leonfelden sprachen die anwesenden Gemeindevertreter sowohl Wolfesberger als auch seinem Stellvertreter, dem Hellmonsödter Bürgermeister Jürgen Wiederstein, ihr Vertrauen aus. Wiederstein bleibt damit weiterhin in dieser Funktion tätig.
Die Bürgermeister des Bezirks bedankten sich bei Herbert Fürst mit langem Applaus für seinen jahrelangen Einsatz als Sprachrohr der Gemeinden und würdigten seinen verlässlichen Einsatz für die Anliegen der Region.
Für Wolfesberger ist die neue Aufgabe eine besondere Verantwortung:
„Es ist für mich eine große Ehre, die Interessen meiner Kolleginnen und Kollegen im Bezirk vertreten zu dürfen. Seit 2021 bin ich Bürgermeister von Bad Leonfelden – ein Amt, in dem mir ein konstruktives Miteinander immer wichtig war. Diese Erfahrungen nehme ich in meine neue Funktion mit“, erklärt Wolfesberger.
Der 55-Jährige betont, dass seine Entscheidung gut überlegt war:
„Nachdem der Bezirksparteivorstand einstimmig zugestimmt hat und mich mehrere Bürgermeister gebeten haben, diese Funktion zu übernehmen, habe ich mich nach kurzer Bedenkzeit bereit erklärt. Der Gemeindebund ist mir ein echtes Anliegen. Mir geht es darum, dass wir uns im Bezirk regelmäßig austauschen und mit einer gemeinsamen Stimme auftreten. Nur so können wir wirklich etwas bewegen.“
Erste Themen, die Wolfesberger in seiner Amtszeit priorisieren möchte, stehen bereits fest:
„Entbürokratisierung und verstärkte Kooperationen zwischen Gemeinden sind zentrale Zukunftsaufgaben. Hier können wir durch Zusammenarbeit viel erreichen.“
Abschließend richtet der neue Obmann seinen Dank an seinen Vorgänger:
„Ich bedanke mich für das große Vertrauen. Mein besonderer Dank gilt Herbert Fürst, der den Gemeindebund im Bezirk über viele Jahre geprägt hat. In seine Fußstapfen zu treten, ist eine Herausforderung – aber eine, der ich mit Freude und voller Motivation begegne.“
