LAbg. Rathgeb: „Eisenbahnbrücken-Ersatz hat Vorbild-Charakter, wie man Projekte nicht abwickelt“

Scharfe Kritik übt LAbg. Josef Rathgeb, der sich seit Jahren für die Pendler aus dem Mühlviertel einsetzt, an der beispiellosen Pannenserie rund um die Linzer Eisenbahnbrücke und die jetzige Ersatzbrücke über die Donau.

Während die Bypass-Bauten der ASFINAG bei der Voest-Brücke zügig und sichtbar vorangehen, wurde vom Linzer SPÖ-Bürgermeister Luger und seinem blauen Verkehrsstadtrat Hein nun eine Bauzeit-Verzögerung bei der Neuen Linzer Donaubrücke um 1 Jahr und weitere Mehrkosten von 10 Millionen Euro präsentiert.

Für LAbg. Rathgeb ein weiterer Mosaik-Stein rund um die Fehleinschätzungen und Fehlplanungen der rot-blauen Linzer Verkehrspolitik: „Mit dem nun neu genannten Fertigstellungstermin steht man in Linz dann über 5 Jahre ohne Ersatzbrücke da. Ein weiterer Schlag ins Gesicht der Pendler, die der Landeshauptstadt immerhin jährlich einen 3-stelligen Millionenbetrag an Kommunalsteuer bescheren. Viele Pendler und Linzer sind zurecht sauer, was hier abgeht!“

Beim Pariser Eiffelturm wurden vergleichsweise 7.341 Tonnen Stahl verbaut, also etwa so viel, wie bei der städtischen Ausschreibung für die Neue Linzer Donaubrücke vorgesehen war. FPÖ-Verkehrsstadtrat Hein spricht nun aber davon, dass für die Neue Linzer Donaubrücke 8.500 Tonnen Stahl benötigt würden. Hat man sich vielleicht gar um 13% des Gewichtes des Pariser Eiffelturms verrechnet? Wer übernimmt hier die Verantwortung?

„Die sich fortsetzende Groteske rund um die Neue Linzer Donaubrücke als Eisenbahnbrücken-Ersatz wird immer mehr zum Vorbild, wie man Projekte keinesfalls abwickelt. Verantwortungsvolle Politik sieht für zehntausende Betroffene anders aus, das ist einer Landeshauptstadt nicht würdig“, fordert LAbg. Rathgeb eine rasche Aufklärung und Realisierung dieser wichtigen Donauquerung. 

LAbg._Rathgeb.JPG
Bild: (honorarfrei) ÖVP Oberneukirchen