Bei Ausgehzeiten muss „OÖ von der Bremse“

Nationalrats-Bilanz von Hammer und Plakolm

Im Bezirk Urfahr-Umgebung sei man „in der politischen Betreuung gut aufgestellt“, sagt OÖVP-Bezirksparteiobmann Michael Hammer unter Verweis darauf, dass der Bezirk mit Claudia Plakolm und ihm (Bild) mit gleich zwei Mandataren im Nationalrat vertreten ist. Und auch wenn die Legislaturperiode nach dem Ibiza-Video recht abrupt zu Ende geht, sei etliches im Sinne der Bevölkerung beschlossen worden, betonen die beiden in ihrer Bilanz. So hätte etwa alleine die Abschaffung des Pflegeregresses ohne Gegenfinanzierung den Bezirk mit sieben bis acht Millionen Euro belastet, zeigt Hammer auf. Wichtig aus der Sicht der Jungen ist für ÖVP-Jugendsprecherin Plakolm das Ende der Schuldenpolitik, die Aufwertung der Lehre und die Annäherung beim Jugendschutz, wo jetzt OÖ nur mehr bei den Ausgehzeiten „von der Bremse steigen müsste“. Mit Blickwinkel auf die neue Funktionsperiode — beide kandidieren bei der NR-Wahl auf sogenannten sicheren Listenplätzen — seien Schwerpunkte der ländliche Raum, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie der Umwelt- und Klimaschutz.

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Foto: OÖVP/Kapl