„Agrarförderungen müssen erhalten bleiben“

Am kommenden Sonntag geht es um die Entscheidung, ob Oberösterreich und seine Regionen weiterhin im EU-Parlament vertreten sein wird.

Für die Landwirte in Urfahr-Umgebung ist eine starke Stimme in Brüssel besonders wichtig. „Immerhin wird knapp jeder sechste Arbeitsplatz von und durch die Landwirtschaft geschaffen“, betont die oberösterreichische Spitzenkandidatin Dr. Angelika Winzig.

 

Winzig will sich deshalb besonders für den Schutz der bäuerlichen Familienbetriebe stark machen. Eines ihrer wichtigsten Themen dabei ist der Abbau der Bürokratie: „Es sind gerade die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe, die die vielen Auflagen nicht mehr stemmen können.“ Auch die Herkunftsbezeichnung soll in Zukunft eine größere Rolle in Europa spielen. „Wenn es etwas gibt, mit dem Oberösterreich punkten kann, dann ist das die sehr hohe Qualität unserer heimischen Produkte.“

 

Deshalb soll die kleinstrukturierte Landwirtschaft in Oberösterreich auch weiterhin bestmöglich unterstützt werden. „Den Plänen mancher Seiten, dass die EU-Fördermittel für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum gekürzt oder überhaupt abgeschafft werden sollen, kann ich überhaupt nichts abgewinnen. Wenn die kleinen Strukturen wegbrechen, dann gibt es automatisch die Landflucht. Die müssen wir mit aller Kraft verhindern“, betonen ÖVP-Bezirksparteiobmann Nationalrat Mag. Michael Hammer und zahlreiche Funktionärinnen und Funktionäre bei einem spontanen Besuch von Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger bei der Landschaftswerbung in Altenberg.

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(OÖVP Kapl): Gruppenfoto mit LR Hiegelsberger in Altenberg